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wolf

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Verein: SG Düren 99 - BTV

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13.05.2019, 20:11

Quelle Dürener Zeitung SG Düren 99

Erfolgsgeschichte
Die SG GFC Düren 99 schafft den Durchmarsch und spielt künftig in der Handball-Verbandsliga. Goldene Zukunft.

VON KEVIN TEICHMANN

Düren Den Durchmarsch hatte Peter Hochgürtel eigentlich gar nicht auf dem Zettel. „Wir hatten Platz fünf angestrebt“, bestätigt der GFC-99-Trainer. Den hatte in der Vorsaison zum Abschluss in der Handball-Landesliga Oberwiehl II inne. „Diesen Gegner hatte ich als Maßstab für unsere Zielsetzung gesehen“, sagt Hochgürtel. Es gelang ein 34:18-Heimerfolg. Und Hochgürtel wunderte sich: „Was ist denn hier los?“ Bis zum Ende ließen die Dürener nur zwei Mal Punkte liegen. „Wir hatten uns oben festgesetzt. Mit Abschluss der Hinrunde dachte ich: Das mit dem Durchmarsch könnte passen.“

Der Coach sollte Recht behalten. Unterm Strich gelang dann sogar der Meistertitel in der Landesliga. 41:11 Punkte standen nach dem letzten Saisonspiel zu Buche. Die SG stellte die beste Defensive (632 Gegentore) und die zweitbeste Offensive (796 Tore) der Spielzeit. Kiril Risteski erzielte als bester Angreifer der Liga 218 Treffer. Zum Vergleich: Felix Herzog von Geislar-Oberkassel bekleidet Rang zwei in dieser Statistik mit 164 Toren. Kurios: Risteski spielte oftmals nur eine Halbzeit. „Ich habe einen sehr ausgeglichenen Kader“, erklärt Hochgürtel. So manches Mal konnte der Trainer mindestens gleichwertig wechseln. „Und die startenden Spieler hatten die gegnerische Abwehr dann schon gut ausgepowert“, freut er sich.

Die Erfolgsgeschichte begann schon sehr früh. In der D-Jugend spielte die Mannschaft größtenteils in der heutigen Formation bereits zusammen. Ab der B-Jugend begleitete Hochgürtel das Team. Und als die Spieler der Jugend entwachsen waren, hatte der Verein Probleme, einen Trainer für die Senioren zu finden. „Ich wollte eigentlich nur die Jugend trainieren, damit diese Quelle für die Senioren nicht versiegt. Doch dann habe ich mich breitschlagen lassen“, berichtet Hochgürtel. Schmunzelnd fügt er an: „Es war wohl nicht die schlechteste Entscheidung.“ Im ersten Seniorenjahr gelang die Vizemeisterschaft, im zweiten die Meisterschaft auf Kreisebene. Nun der nächste Titel in der Landesliga.

In der Verbandsliga gönnt sich der Verein nun wohl erst einmal eine Pause. Rasant genug ging es zuletzt bergauf. Der Kader bleibt zusammen – lediglich Bendix Beck steht studienbedingt nicht immer zur Verfügung – und wird durch zwei Neuzugänge verstärkt. Torwart Florian Saus kehrt aus Merkstein zurück. Jannis Hilger (HC Weiden) kommt vom HC Weiden für die Mitte als Aufbauspieler. „Bleiben die Jungs so zusammen, könnte es in drei, vier Jahren vom Entwicklungspotenzial her auch in Richtung Oberliga-Aufstieg gehen“, prognostiziert Hochgürtel eine goldene Zukunft.

Ausdrücklich möchte er allen im Umfeld des GFC 99 danken: „Ohne die vielen Helfer wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. Das beginnt schon in der Jugend mit den Eltern, die ihre Kinder zu den Spielen fahren.“ Nicht umsonst engagieren sich gleich vier Spieler der ersten Mannschaft im Vorstand, weitere als Trainer in der Jugend.
Die SG GFC Düren 99 schafft den Durchmarsch und spielt künftig in der Handball-Verbandsliga. Goldene Zukunft.

VON KEVIN TEICHMANN

Düren Den Durchmarsch hatte Peter Hochgürtel eigentlich gar nicht auf dem Zettel. „Wir hatten Platz fünf angestrebt“, bestätigt der GFC-99-Trainer. Den hatte in der Vorsaison zum Abschluss in der Handball-Landesliga Oberwiehl II inne. „Diesen Gegner hatte ich als Maßstab für unsere Zielsetzung gesehen“, sagt Hochgürtel. Es gelang ein 34:18-Heimerfolg. Und Hochgürtel wunderte sich: „Was ist denn hier los?“ Bis zum Ende ließen die Dürener nur zwei Mal Punkte liegen. „Wir hatten uns oben festgesetzt. Mit Abschluss der Hinrunde dachte ich: Das mit dem Durchmarsch könnte passen.“

Der Coach sollte Recht behalten. Unterm Strich gelang dann sogar der Meistertitel in der Landesliga. 41:11 Punkte standen nach dem letzten Saisonspiel zu Buche. Die SG stellte die beste Defensive (632 Gegentore) und die zweitbeste Offensive (796 Tore) der Spielzeit. Kiril Risteski erzielte als bester Angreifer der Liga 218 Treffer. Zum Vergleich: Felix Herzog von Geislar-Oberkassel bekleidet Rang zwei in dieser Statistik mit 164 Toren. Kurios: Risteski spielte oftmals nur eine Halbzeit. „Ich habe einen sehr ausgeglichenen Kader“, erklärt Hochgürtel. So manches Mal konnte der Trainer mindestens gleichwertig wechseln. „Und die startenden Spieler hatten die gegnerische Abwehr dann schon gut ausgepowert“, freut er sich.

Die Erfolgsgeschichte begann schon sehr früh. In der D-Jugend spielte die Mannschaft größtenteils in der heutigen Formation bereits zusammen. Ab der B-Jugend begleitete Hochgürtel das Team. Und als die Spieler der Jugend entwachsen waren, hatte der Verein Probleme, einen Trainer für die Senioren zu finden. „Ich wollte eigentlich nur die Jugend trainieren, damit diese Quelle für die Senioren nicht versiegt. Doch dann habe ich mich breitschlagen lassen“, berichtet Hochgürtel. Schmunzelnd fügt er an: „Es war wohl nicht die schlechteste Entscheidung.“ Im ersten Seniorenjahr gelang die Vizemeisterschaft, im zweiten die Meisterschaft auf Kreisebene. Nun der nächste Titel in der Landesliga.

In der Verbandsliga gönnt sich der Verein nun wohl erst einmal eine Pause. Rasant genug ging es zuletzt bergauf. Der Kader bleibt zusammen – lediglich Bendix Beck steht studienbedingt nicht immer zur Verfügung – und wird durch zwei Neuzugänge verstärkt. Torwart Florian Saus kehrt aus Merkstein zurück. Jannis Hilger (HC Weiden) kommt vom HC Weiden für die Mitte als Aufbauspieler. „Bleiben die Jungs so zusammen, könnte es in drei, vier Jahren vom Entwicklungspotenzial her auch in Richtung Oberliga-Aufstieg gehen“, prognostiziert Hochgürtel eine goldene Zukunft.

Ausdrücklich möchte er allen im Umfeld des GFC 99 danken: „Ohne die vielen Helfer wäre der Erfolg nicht möglich gewesen. Das beginnt schon in der Jugend mit den Eltern, die ihre Kinder zu den Spielen fahren.“ Nicht umsonst engagieren sich gleich vier Spieler der ersten Mannschaft im Vorstand, weitere als Trainer in der Jugend.
Gruß Wolf