26.08.2019, 07:51 UTC+2

Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: mittelrheinhandball.de. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lese dir bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

coachmyu

Zweitliga-Spieler

1

11.08.2019, 11:48

Datenschutz / Öffentliches Interesse

Hallo Handballgemeinde,

vor ca. 1 Jahr (meine ich mich dran zu erinnern), hatten wir hier schon mal das Thema Datenschutz Videoaufnahmen. Da hatte, ich unter den Kenntnissen die ich habe, auf das öffentliche Interesse hingewiesen und danach war es rechtlich in Ordnung, wenn ein Verein seine Spiele filmt und zu Aufarbeitung, dass Spiel für die Mannschaft aufzuzeichnet.

Auf dem letzten Verbandstag Staffeltag habe ich erfahren, dass die Aufzeichnungen zu Auswertungszwecken in ein Portal hochgeladen werden, wo die Schiedsrichterleistungen ausgewertet werden, in dem Zusammenhang kann man auch die Leistungen und das Verhalten der Spielerinnen und Spieler auswerten. Dazu kommt die Trainer, die auch in diesem Portal angemeldet sind, die Spiele auswerten können.

Und genau hier hört für mich das öffentliche Interesse auf.

Ich habe auch mit dem ein oder andren Beauftragten des HVM gesprochen und man sagte, es wäre der Wunsch von den Trainern gewesen, dass dieses eingeführt wird und man hätte das in die Durchführungsbestimmungen aufgenommen.

Zeitgleich verpflichtet man die Vereine einen bestimmten Anbieter zu nehmen und wenn man die Spiele nicht hochladen würde dies auch noch Sanktioniert wird.

Wie gesagt Datenschutzrechtlich nicht ganz sauber!

Im Profisport (Vertragsspieler) ist diese erlaubt da diese in der Öffentlichkeit stehen und die Spiele auch im Fernseh- und im Internet zu sehen sind, da diese das Beruflich machen.

Im Amateursport gibt er keine eindeutige Regelung, so das ich der Meinung bin, dass dieses nur unter Einwilligung, der betroffene Personen zu Auswertungszwecken aufgezeichnet wird. Man kann aber auch nicht sagen wir weisen darauf hin, das der Verein das Spiel unter der Vorgabe des Verbandes macht, nur verantwortlich für die Rechtskonformität ist der Verein, weil der auch den Vertrag mit dem Portal eingeht.

Die habe ich auch schon mit den Datenschutzbeauftragten, vom HVM besprochen und er prüft gerade, inwiefern, das Datenschutzrechtlich in Ordnung ist oder auch nicht.

Folgende Punkte werden geklärt:
- kann der HVM oder darf der HVM die Vereine zur Aufzeichnung verpflichten
- wer trägt die Verantwortung für die Aufzeichnungen, wenn der HVM das vorgibt
- Darf der HVM einen bestimmten Anbieter vorschreiben?


Das einzige, was ich dazu sagen kann, das dies dann für den gesamten Amateurbereich in Deutschland Auswirkungen haben kann, wenn dies nicht Datenschutzkonform ist.

Wir werden uns vor jedem Heimspiel die Einwilligung der Betroffenen einholen. Sollte eine Spielerin oder Spieler und Schiedsrichter nicht einverstanden sein, werden wir die Personen unkenntlich machen und dann das Video Hochladen.

Dies auch nur um nicht sanktioniert zu werden.
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »coachmyu« (11.08.2019, 20:21)


coachmyu

Zweitliga-Spieler

2

11.08.2019, 13:31

Datenschutz / Öffentliches Interesse

Videoaufzeichnungen von Sportveranstaltungen – Datenschutz im Verein Teil 3


Nicht immer können im Amateur- oder Kinderbereich die Spiele oder Wettkämpfe des Lieblingsvereins, der Freunde oder Familienangehörigen live vor Ort mitverfolgt werden, gleichwohl möchte man am sportlichen Geschehen (aus der Ferne) teilnehmen. Zudem möchten die Vereine Werbung für sich und die jeweilige Sportart machen. Die Lösung: Eine Liveübertragung des Wettkampfes oder dessen Aufzeichnung und anschließende Bereitstellung im Internet.

Geht das so einfach oder gibt es Fallstricke?

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte (LfDI) beschäftigt sich in seinem aktuellen Tätigkeitsbericht mit dieser Problematik. Aus juristischer Sicht sind die Aufzeichnung und die Veröffentlichung im Internet zwei separat zu betrachtende Dinge.

Welche Vorschriften sind zu beachten?

Die Aufzeichnung und Speicherung unterliegen den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Veröffentlichung hingegen richtet sich in erster Linie nach den Bestimmungen des Kunsturhebergesetzes. Da jedoch für die Sportler, Schiedsrichter und Zuschauer die Veröffentlichung immer den schwerwiegenderen Eingriff darstellt, sollte bereits bei der Beurteilung der Zulässigkeit der Aufnahme das Kunsturhebergesetz mitberücksichtigt werden.

Grundsätzlich sind Videoaufzeichnungen auch von lokalen Sportereignissen zulässig. Jedoch bedarf es immer einer individuellen Abwägung der Interessen der Gefilmten und der Vereine. Unter Berücksichtigung der Ausführungen des LfDI empfiehlt sich Folgendes:
•Die Publikation sollte sich auf die Bereitstellung eines Livestreams auf der Vereinshomepage beschränken, idealerweise in einem zugangsbeschränkten Bereich (LogIn) für die Vereinsmitglieder und die Gastmannschaft
•Gefilmt werden darf nur die Totale, d.h. Verzicht auf jegliche Zoomfunktion.
•Es muss deutlich sein, dass gefilmt wird (unter Bekanntgabe der Verantwortlichen Stelle) und eine Übertragung im Internet erfolgt. Der Zuschauer muss die Möglichkeit erhalten, sich außerhalb des Bildbereichs aufzuhalten.
•Die Livestream-Möglichkeit ist in die Vereinssatzung mit aufzunehmen
•Die Gastmannschaft ist über die Aufzeichnung zu informieren und sollte die Möglichkeit eines Widerspruchs erhalten.
•Über den Livestream hinaus sollten maximal einzelne Spielszenen (nur Totale, keine Zoomfunktion) längerfristig (maximal drei Monate) gespeichert werden und abrufbar sein.

Auf die Veröffentlichung auf Videokanälen wie YouTube oder sonstigen Social Media Kanälen sollte gänzlich verzichtet werden. Insbesondere soziale Netzwerken, deren Nutzung eine Registrierung vorhergehen muss (z. B. Facebook), sind zu meiden. Der gefilmte Teilnehmer des Wettkampfes hat u. U. keinen Account und kann dadurch nicht auf die Aufzeichnungen zugreifen. Hierdurch werden ihm die Möglichkeiten genommen, die Beachtung seiner Persönlichkeitsrechte zu prüfen und gegen etwaige Verstöße vorzugehen.

Sofern Wettkämpfe von Minderjährigen übertragen werden, sind weitere Aspekte bei der Durchführung und konkreten Umsetzung zwingend zu berücksichtigen. Die Schutzbedürftigkeit von Kindern ist deutlich höher einzustufen, als die von Erwachsenen. Einige Eltern mögen etwas gegen die Zurschaustellung ihrer Sprösslinge im Internet haben und sollten die Möglichkeit habe, gegen eine solche Widerspruch einzulegen.


Quelle: Datenschutz Notizen (https://www.datenschutz-notizen.de/video…teil-3-5315414/
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

coachmyu

Zweitliga-Spieler

3

17.08.2019, 23:24

Regionallige Nordrhein

Aus Vertraulichkeit nur ein teil der Mail, Veröffentlicht.


….. Nichtsdestotrotz: So wie ich bisher mitbekommen habe, liegt das Thema zur rechtlichen Würdigung bereits seit ein paar Wochen beim Landesdatenschutzbeauftragten des Landes NRW. Wenn Sie sich die Bestimmungen des HNR anschauen, werden Sie erkennen, dass bis zu dieser Klärung die Videoaufzeichnung ausgesetzt ist.
………

Handballverband Niederrhein e.V.
Handballkreis Wesel e.V.
TK-Vorsitzender

So wie ich informiert bin, setzt das der HVM auch bis zur Klärung aus.
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coachmyu« (17.08.2019, 23:26)


4

18.08.2019, 12:35

Achtung Ironie:
Schliesst doch einfach die Hallen ab und spielt vor leeren Rängen, dann gibt es kein Problem mit Datenschutz. Ironie aus!

So ein Schwachsinn. Das Spielfeld wird gefilmt und nicht der Zuschauer. Und wenn ein Spieler das nicht will, dann muss man sich fragen ob der Sport der normalweise Zuschauer zieht, der Richtige für einen ist.

Man kann auch aus allem ein Problem machen

febes

Landesliga-Spieler

Beiträge: 138

Wohnort: Erftstadt

Verein: HV Erftstadt

Aktivitätspunkte: 715

5

18.08.2019, 12:59

Achtung Ironie:
Schliesst doch einfach die Hallen ab und spielt vor leeren Rängen, dann gibt es kein Problem mit Datenschutz. Ironie aus!

So ein Schwachsinn. Das Spielfeld wird gefilmt und nicht der Zuschauer. Und wenn ein Spieler das nicht will, dann muss man sich fragen ob der Sport der normalweise Zuschauer zieht, der Richtige für einen ist.

Man kann auch aus allem ein Problem machen


Nicht jeder scheint die Problemlage zu verstehen.
Anders herum gefragt: Wenn du eine bestimmte Mannschaft spielen sehen willst, warum gehst du dann nicht einfach in die Halle das Spiel gucken ?
der mit dem Ball macht das Tor

TM18

Regionalliga-Spieler

Beiträge: 308

Wohnort: Köln

Verein: HSV Frechen

Aktivitätspunkte: 1 585

6

18.08.2019, 13:29

Die Spiele/Videos können nur von den Wenigen eingesehen werden, die auch die Berechtigung dazu haben. Zur Aufarbeitung für Schiedsrichter, aber auch, und das ist zB für mich nicht uninteressant, zur Analyse, Aufarbeitung und Spielvorbereitung im Ligabetrieb. Um auf Febes zurück zu kommen, ja, man könnte theoretisch zu jedem Spiel einzeln hinfahren und das eigenständig filmen oder sich Notizen machen. Letztes Jahr in der OL-Damen hab ich den Aufwand wahrhaftig betrieben, um mein Team bestmöglich auf den nächsten Gegner einstellen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich an vielen Wochenenden sehr viel Zeit dafür investieren musste, um zu den Hallen im HVM zu gelangen. Ich hab da rund 2000km auf dem Tacho am Ende der Spielzeit gehabt, nur damit ich weiß, was die anderen Mannschaften zaubern. Ab einer gewissen Spielklasse ist es mehr wie normal, dass man sich über Videoanalyse vorbereitet. Im Herrenbereich bedeutend häufiger und teilweise bereits auf Kreisebene. Die Möglichkeit über das Portal auf die Daten zuzugreifen vereinfacht die Arbeit für engagierte Vereine, Mannschaften, Trainer um einiges. Die Entfernungen werden zudem auch bedeutend größer. Da die Zugriffsberechtigung nur für einen geschlossenen Personenkreis zugänglich ist, finde ich das Thema ebenfalls sehr übertrieben. Da gebe ich Thomas vollkommen recht. Will man das nicht, spielt bitte in einer Liga, in der das nicht gebraucht wird, wo keine Zuschauer da sind und es keinen interessiert. Dann meldet euch aber bitte auch bei Facebook, Instagram und Co ab. Das was da alles an "Daten" über einen preisgegeben wird ist um ein vielfaches höher, als das, was man bei einem Handballspiel sieht.

Der Beitrag von »TM18« (18.08.2019, 13:29) wurde vom Benutzer »TheLoc« gelöscht (18.08.2019, 13:31).

8

18.08.2019, 15:01

Die Spiele/Videos können nur von den Wenigen eingesehen werden, die auch die Berechtigung dazu haben. Zur Aufarbeitung für Schiedsrichter, aber auch, und das ist zB für mich nicht uninteressant, zur Analyse, Aufarbeitung und Spielvorbereitung im Ligabetrieb. Um auf Febes zurück zu kommen, ja, man könnte theoretisch zu jedem Spiel einzeln hinfahren und das eigenständig filmen oder sich Notizen machen. Letztes Jahr in der OL-Damen hab ich den Aufwand wahrhaftig betrieben, um mein Team bestmöglich auf den nächsten Gegner einstellen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich an vielen Wochenenden sehr viel Zeit dafür investieren musste, um zu den Hallen im HVM zu gelangen. Ich hab da rund 2000km auf dem Tacho am Ende der Spielzeit gehabt, nur damit ich weiß, was die anderen Mannschaften zaubern. Ab einer gewissen Spielklasse ist es mehr wie normal, dass man sich über Videoanalyse vorbereitet. Im Herrenbereich bedeutend häufiger und teilweise bereits auf Kreisebene. Die Möglichkeit über das Portal auf die Daten zuzugreifen vereinfacht die Arbeit für engagierte Vereine, Mannschaften, Trainer um einiges. Die Entfernungen werden zudem auch bedeutend größer. Da die Zugriffsberechtigung nur für einen geschlossenen Personenkreis zugänglich ist, finde ich das Thema ebenfalls sehr übertrieben. Da gebe ich Thomas vollkommen recht. Will man das nicht, spielt bitte in einer Liga, in der das nicht gebraucht wird, wo keine Zuschauer da sind und es keinen interessiert. Dann meldet euch aber bitte auch bei Facebook, Instagram und Co ab. Das was da alles an "Daten" über einen preisgegeben wird ist um ein vielfaches höher, als das, was man bei einem Handballspiel sieht.

Ein kompetenter Trainer kann auch während des Spiels sich auf den Gegner einstellen und das Optimum aus seiner Mannschaft herausholen.

9

18.08.2019, 15:08

Die Spiele/Videos können nur von den Wenigen eingesehen werden, die auch die Berechtigung dazu haben. Zur Aufarbeitung für Schiedsrichter, aber auch, und das ist zB für mich nicht uninteressant, zur Analyse, Aufarbeitung und Spielvorbereitung im Ligabetrieb. Um auf Febes zurück zu kommen, ja, man könnte theoretisch zu jedem Spiel einzeln hinfahren und das eigenständig filmen oder sich Notizen machen. Letztes Jahr in der OL-Damen hab ich den Aufwand wahrhaftig betrieben, um mein Team bestmöglich auf den nächsten Gegner einstellen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich an vielen Wochenenden sehr viel Zeit dafür investieren musste, um zu den Hallen im HVM zu gelangen. Ich hab da rund 2000km auf dem Tacho am Ende der Spielzeit gehabt, nur damit ich weiß, was die anderen Mannschaften zaubern. Ab einer gewissen Spielklasse ist es mehr wie normal, dass man sich über Videoanalyse vorbereitet. Im Herrenbereich bedeutend häufiger und teilweise bereits auf Kreisebene. Die Möglichkeit über das Portal auf die Daten zuzugreifen vereinfacht die Arbeit für engagierte Vereine, Mannschaften, Trainer um einiges. Die Entfernungen werden zudem auch bedeutend größer. Da die Zugriffsberechtigung nur für einen geschlossenen Personenkreis zugänglich ist, finde ich das Thema ebenfalls sehr übertrieben. Da gebe ich Thomas vollkommen recht. Will man das nicht, spielt bitte in einer Liga, in der das nicht gebraucht wird, wo keine Zuschauer da sind und es keinen interessiert. Dann meldet euch aber bitte auch bei Facebook, Instagram und Co ab. Das was da alles an "Daten" über einen preisgegeben wird ist um ein vielfaches höher, als das, was man bei einem Handballspiel sieht.

Ein kompetenter Trainer kann auch während des Spiels sich auf den Gegner einstellen und das Optimum aus seiner Mannschaft herausholen.


Dann laufen in der Bundesliga nur Lappen rum, die inkompetent sind ?! Respekt zu der Aussage

10

18.08.2019, 15:22

Die Spiele/Videos können nur von den Wenigen eingesehen werden, die auch die Berechtigung dazu haben. Zur Aufarbeitung für Schiedsrichter, aber auch, und das ist zB für mich nicht uninteressant, zur Analyse, Aufarbeitung und Spielvorbereitung im Ligabetrieb. Um auf Febes zurück zu kommen, ja, man könnte theoretisch zu jedem Spiel einzeln hinfahren und das eigenständig filmen oder sich Notizen machen. Letztes Jahr in der OL-Damen hab ich den Aufwand wahrhaftig betrieben, um mein Team bestmöglich auf den nächsten Gegner einstellen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich an vielen Wochenenden sehr viel Zeit dafür investieren musste, um zu den Hallen im HVM zu gelangen. Ich hab da rund 2000km auf dem Tacho am Ende der Spielzeit gehabt, nur damit ich weiß, was die anderen Mannschaften zaubern. Ab einer gewissen Spielklasse ist es mehr wie normal, dass man sich über Videoanalyse vorbereitet. Im Herrenbereich bedeutend häufiger und teilweise bereits auf Kreisebene. Die Möglichkeit über das Portal auf die Daten zuzugreifen vereinfacht die Arbeit für engagierte Vereine, Mannschaften, Trainer um einiges. Die Entfernungen werden zudem auch bedeutend größer. Da die Zugriffsberechtigung nur für einen geschlossenen Personenkreis zugänglich ist, finde ich das Thema ebenfalls sehr übertrieben. Da gebe ich Thomas vollkommen recht. Will man das nicht, spielt bitte in einer Liga, in der das nicht gebraucht wird, wo keine Zuschauer da sind und es keinen interessiert. Dann meldet euch aber bitte auch bei Facebook, Instagram und Co ab. Das was da alles an "Daten" über einen preisgegeben wird ist um ein vielfaches höher, als das, was man bei einem Handballspiel sieht.

Ein kompetenter Trainer kann auch während des Spiels sich auf den Gegner einstellen und das Optimum aus seiner Mannschaft herausholen.


Dann laufen in der Bundesliga nur Lappen rum, die inkompetent sind ?! Respekt zu der Aussage

Bundesligen + Regionalligen = 1. - 4. Spielklasse = bezahlter Sport, wobei auch das im Frauenbereich nicht generell zutrifft.
In den Ligen darunter sollte man einfach auch mal überlegen, mit welchem Einsatz Mannschaft und Trainer den Sport betreiben. In der Regel als Hobby


Ich finde es persönlich toll, wenn man diesen Aufwand betreibt und sich vorab über jede individuelle und gruppentaktische Stärke/Schwäche bezüglich der Gegner bewusst ist. Es gibt jedoch auch viele Trainer, die in der 5. Spielklasse im Training den Schwerpunkt nicht in die Vorbereitung auf den Gegner suchen, sondern Defizite und mannschaftsspezifische Stärken fördern. Die Trainer haben damit auch Erfolg, sonst würden sie nicht in dieser Klasse spielen. Auf freiwilliger Basis unter Beachtung datenschutzrechtlicher Verpflichtungen ist die Aufzeichnung der Spiele sicherlich eine gute Idee. Als Verpflichtung kann das im Amateur-Sport jedoch nicht gefordert werden.

coachmyu

Zweitliga-Spieler

11

19.08.2019, 20:12

Leute, es geht hier um die Persönlichkeitsrechte und das Leistungen ausgewertet können!
Sicherlich, hat das Vorteile, genauso auch Nachteile!

Hier geht es doch drum das es Rechtskonform laufen soll!

Der HVM oder die Verbände schreiben das vor und Sanktionieren wenn man sich nicht dran hält, auch der Dienstleiter wird vorgegeben.
Nur haften muss der Verein!

Jetzt könnt ihr ja hingen und eurem Vorstand sagen, wir müssen die Spiele Filmen und hochladen und wenn das jemand meldet dann haftest du dafür.

Wenn Filmen dann Rechtskonform und das ist die Aufgabe an die Verbände.
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

coachmyu

Zweitliga-Spieler

12

20.08.2019, 11:49

Hallo,

noch mal zur Erläuterung, hier geht es doch nicht darum wer oder wie man sich auf das Spiel vorbereiten möchte oder seine Mannschaft vorbereitet, auf das kommende Spiel.

Hier geht es um Persönlichkeitsrechte und vor allen um Schaden von den vereinen abzuhalten.

Fakt ist das die Aufnahmen ausgewertet können!

- Leistung der Schiedsrichter
- Verhalten der Trainer
- Verhalten der Spieler.

und noch einiges mehr.

Ist es den so das diese Videos auch nicht dafür sorgen können das man bestimmte Personengruppen auf dem Feld nicht mehr so opjektive betrachtet von Spiel zu Spiel, wenn diese immer wieder auffallen.

Fakt ist das es Datenschutzrechtlich nicht sauber ist und die Aufgabe dies Rechtskonforn zu gestalten.

Eine Diskussion, bezüglich der Zeit die man opfert, um die Spiele zu sehen oder Kilometer weit fahren muss, um sich ein Spiel anzusehen, sind doch irrelevante, Interessen.

Hier geht es um Persönlichkeitsrechte und die Haftbarkeit der Vereinsvorstände bei einer Beschwerde.
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »coachmyu« (20.08.2019, 11:51)


13

20.08.2019, 19:05

Wo ist denn der Unterschied?
Ich als Trainer setze mich in die Halle, der Schiribeobachter sitzt in der Halle und bewertet die Leistung der Schiris. Ohne Kamera.
Auf Grund meiner Aufzeichnungen briefe ich meine Mannschaft, weiss welchen Knopf ich beim gegnerischen Trainer drücken muss, dass er sich im Spiel unwohl fühlt. Die Schiris bekommen im nachhinein gesagt, dass die Leistung suboptimal war und sie beim nächsten Mal besser aufs Spielgeschehen achten sollen.
Und hierbei werden dann keine Persönlichkeitsrechte verletzt?
Stampfen wie doch den Sport ein. Das ist sowas von lächerlich, dass hier wirklich überlegt wird, ob ein Verein für Videoaufzeichnungen zur Auswertung haftbar gemacht werden kann.

14

20.08.2019, 19:58

Wo ist denn der Unterschied?
Ich als Trainer setze mich in die Halle, der Schiribeobachter sitzt in der Halle und bewertet die Leistung der Schiris. Ohne Kamera.
Auf Grund meiner Aufzeichnungen briefe ich meine Mannschaft, weiss welchen Knopf ich beim gegnerischen Trainer drücken muss, dass er sich im Spiel unwohl fühlt. Die Schiris bekommen im nachhinein gesagt, dass die Leistung suboptimal war und sie beim nächsten Mal besser aufs Spielgeschehen achten sollen.
Und hierbei werden dann keine Persönlichkeitsrechte verletzt?
Stampfen wie doch den Sport ein. Das ist sowas von lächerlich, dass hier wirklich überlegt wird, ob ein Verein für Videoaufzeichnungen zur Auswertung haftbar gemacht werden kann.

Hier geht es nicht um deine privaten (egal ob handschriftlich/digital) verfassten Spielnotizen. Mutlu bezieht sich klar auf die Videoaufnahme, die mit Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018, rechtlich als eine Datenaufzeichnung gesehen wird, bei der es zunächst der Zustimmung aller Betroffener bedarf.

Die DSGVO schreibt auch Ausnahmen vor. Inwiefern diese im Sport auf diesem Niveau greifen, soll jedoch der Datenschutzbeauftragte des Verbandes prüfen bevor er die Verantwortung auf die Vereine abwälzt.

15

20.08.2019, 20:40

Hat irgendjemand Persönlichkeitsrechtverletzung vor der DSGVO gerufen? Da interessierte es niemand ob jmd filmt oder nicht!

Ich bin raus bei dem Thema. Es gibt weitaus wichtigeres was den Handball betrifft als sowas. Wenn bald kein Nachwuchs mehr in die Hallen kommt, dann haben alle Trainer noch mehr Zeit sich Gedanken über sowas zu machen...

16

20.08.2019, 20:56

Ihr habt echt zuviel Zeit.

coachmyu

Zweitliga-Spieler

17

20.08.2019, 22:48

@koelner74

Du hast es nicht verstanden und wirst es auch nicht verstehen, was ich meine.

Hier geht es darum Schaden von den Vereinen abzuhalten, denn sollte es nur einer anzeigen, das er gefilmt wurde ohne Zustimmung hat das folgen, da dir das ohne Rechtliche Grundlage so wichtig ist, dann mach es doch!
Nur solltest du dann auch dafür aufkommen und die Strafe übernehmen.

Es wurden schon Strafen zwischen 500 € und 10.000 € verhängt, zwar nicht im Sport, aber für unerlaubte aufnahmen, das kann einen Verein der nicht nur aus einer Handballabteilung besteht schon treffen.

Ich wiederhole mich sicherlich wieder, wartet wir doch mal ab wie die Aufsichtsbehörde entscheidet, ist doch in Prüfung und dann kann man schauen wie man das macht.

Meine Intension ist doch die Sensibilisierung, der Trainer und Vereine und nicht das ich dafür bin, das es Verboten wird.

Wichtig ist doch auch mal meinen Zweiten Eintrag hier zu lesen, dort steht schon mal wie das möglich sein kann oder wie es gehen könnte.

Zu der Frage wo ist den der Unterschied. Veröffentlicht du deine Aufzeichnungen die du vor Ort machst im Internet, für alle Sichtbar?

Ich möchte mal sehen wenn ein Video im Internet auftaucht und eine abfällige Bemerkung dazu gepostet wird, wie du dann Reagierst.
Mit deiner jetzigen Einstellung würde ich sagen, es wäre dir egal.
Handball ist 50min Pille Palle am Ende muss man Stark sein myu-handball.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coachmyu« (20.08.2019, 22:54)


Tobit

Administrator

Beiträge: 92

Wohnort: Bonn

Verein: Godesberger TV

Aktivitätspunkte: 495

18

21.08.2019, 08:30

Ich freue mich über die rege Diskussion im Forum und möchte nochmal ALLE Teilnehmer daran erinnern respektvoll mit den anderen umzugehen!

Das Thema wird uns noch etwas länger beschäftigen, da die Umsetzung auf nationaler Ebene (Öffnungsklauseln) gerade in Deutschland noch nicht abgeschlossen ist.
Auch danach werden erst Gerichte über den genauen Sachverhalt urteilen müssen.

Meiner Meinung nach sind Aufnahmen zulässig solange alle vorab informiert wurden.
Eine Sportveranstaltung ist "meistens" öffentlich und somit hat jeder die Möglichkeit dieser fernzubleiben wenn er nicht gefilmt / fotografiert werden möchte.

Bei Spielern die Geld verdienen sieht es vielleicht anders aus da sollten die Verträge mit den Spielern entsprechend geprüft werden.

Soviel von mir

19

23.08.2019, 12:33

Hier sind einige Spezialisten auf dem falschen Dampfer, kein Wunder bei der ganzen Hysterie um DSGVO. um die geht´s aber gar nicht, sondern um das Kunsturhebergesetz.

Der Wortlaut des § 22 KUG lautet:


Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

Bildnisse von Personen dürfen also nur mit vorheriger (!) Einwilligung des Abgebildeten veröffentlicht und verbreitet werden. Unerheblich ist dabei, ob es sich um eine Porträtaufnahme im eigentlichen Sinne oder eine Straßenfotografie handelt. Irrelevant ist auch, ob eine oder mehrere Personen abgebildet sind.

Eine Zustimmung wird erforderlich, sobald die Person aufgrund der abgebildeten äußeren Erscheinung erkennbar ist. Die Erkennbarkeit kann sich dabei sowohl aus dem abgebildeten Gesicht, aber auch aus sonstigen speziellen körperlichen Merkmalen (wie rote Haare) oder Körperhaltung etc. ergeben.

Rückschlüsse auf die Identität der abgebildeten Person lassen sich natürlich auch aus der Bildunterschrift zum Foto (Vorname und abgekürzter Nachname) oder aus den mit abgelichteten Gegenständen (Accessoires, Auto, Haus) herleiten.

Das strenge Einwilligungserfordernis des § 22 KUG würde die Presse- und Kunstfreiheit nahezu unmöglich machen. Daher sieht § 23 KUG u.a. folgende drei Ausnahmen vor, nach denen Personenfotos auch ohne Einwilligung des Abgebildeten veröffentlicht werden dürfen:

a) Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte
b) Bilder, auf denen die Person nur als Beiwerk erscheint und
c) Bilder von Versammlungen und Aufzügen.

DSGVO hat damit also gar nix zu tun.

So, und jetzt viel Spaß!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »scorpio« (23.08.2019, 12:34)


20

23.08.2019, 15:06

Oh Mannomann, Deutschland geht bald richtig kaputt von diesen Datenschutzwahn.